Hi Feline,
ich kann Dir gar nicht sagen, was da gebraucht wird. Für mich ist immer wichtig, wenn ich unterwegs bin und wo anders übernachte, dass ich genügend Bücher habe und meine Musik hören kann. Eigentlich vermute ich, dass Du sowieso an alles gedacht hast. Und falls was fehlt: Du bist in der Zivilisation und kannst alles bekommen, was Du brauchst.
Außer Ablenken gibt es nicht. Manchmal hilft so was wie Yoga, progressive Muskelentspannung, Meditation, ... . Zu allen diesen Dingen findest Du ganz viele Übungen im Internet.
Ich wünsche Dir, dass alles klappt und Du einen großen Gewinn am Ende hast,
viele Grüße,
bke-Stephan
Hallo Feline -
Du lässt es uns wissen, dafür: Danke!
...
Und jetzt sage ich, ganz simpel, ich weiß das: Schritt für Schritt. Und vertraue, dass Du die richtige Entscheidunggetroffen hast.
:)
bke - Christian
liebe feline,
ich war in einer erwachsenen psychosomatik. also man hat viele freiheiten. man kann sich immer hilfe holen. hat regelmäßig gespräche, ärztlich, pflege, therapeutisch usw.
es gibt tatsächlich auch psychosomatiken bei denen es extra eine jungen erwachsenen stationen gibt. ich war in so einer, die ältesten waren so 28 glaub ich. die klinik in der ich war war leider nicht so mein fall. also es gab auch verschiedene bereiche. hätte ich wählen können, wäre ich lieber auf der traumastation gewesen. aber wir hatten auch viel mit den anderen auf unserem stockwerk zu tun. ich denke man muss da allgemein aber eh aufpassen. anfangs bin ich mit einer großen abwehrhaltung hin, weil mir vertrauen usw schwer fällt. und man muss sich halt klar machen, dass es nur kurze zweckmäßige "freundschaften" sind. ich hätte mir im nachgang schon manchmal gewünscht mich noch mehr zurück zu nehmen, was ich aber so oft gemacht habe und nie abends mitgespielt habe. aber ich denke man findet schon kontakte, mit einer halte ich immernoch kontakt. ich kam aber z. b. mit meiner zimmernachbarin gar nicht klar. die hat sich selbst so in den mittelpunkt geschoben und alle getriggert und anderen vorgeworfen sie triggern. also auch da, grenz dich ab so gut du kannst.
aber ich habe vieles sehr genossen und wäre ich dort nochmal hin, hätte ich z. b. auch die freiheit gehabt zu wählen. frühs mussten wir 3 mal die woche über klinikgelände walken. da ich früh immer spazieren gegangen bin, fand ich das wie eingesperrt sein. denke da muss man sich schon für sich und seine bedürfnisse sehr einsetzen, darf man aber auch. essen ist auch frei (weiß nicht, wie es beim essstörungsbereich ist), bei uns lagen halt immer zettel und die mussten halt nach dem essen weg sein, sonst wurde es an die pflege gemeldet. die hat man beim koch abgelegt. (wenn andere mal auswärts länger waren und da gegessen haben, haben wir auch deren zettel da mit hingelegt z. b.) und man hat viel freizeit, aber auch abwechslungsreiches programm. ich konnte viele therapien nicht nutzen, wegen meiner angst. aber auf mich wurde auch oft rücksicht genommen und ich habe dann halt zugesehen.
ich kann nur keinen vergleich ziehen, denn in einer psychiatrie war ich nie.
ausgang hatten wir auch immer, du musst dich halt für versicherungsgründe eintragen wann und wie lange du weg willst. ich hab einige zettel gebraucht, weil ich in jeder therapiepause raus bin.
weiß nicht was dich da noch interessiert?
liebe grüße willow